Tagung 2021: Programm

Tagungsprogramm

Print Friendly, PDF & Email

Mittwoch, 19. Mai 2021, 15.00 – 18.30 Uhr

Die Tagung wird online durchgeführt.  

(Stand: 1. März 2021; das Programm wir laufend aktualisiert.)

Dauer der Übertragung: 14.45–18.30 Uhr

Tagungsmoderation: Dr. Thomas Hildbrand, ZHE Zürich – Zentrum für Hochschulentwicklung

Inputreferate und Module

Die Workshop-Module und Inputveranstaltungen werden aufgrund der Anmeldungen über die Zeit verteilt. Die detaillierte Tagungsstruktur wird in den kommenden Monaten festgelegt.

Die Studienwahlvorbereitung ist im Kanton Schwyz seit vielen Jahren an den Mittelschulen verankert. Angeregt durch die Empfehlungen des EDK-Teilprojektes 4 wurden die Aktivitäten der Mittelschulen, der Studienberatung und der Hochschulen reflektiert und in Konzepten zur Studienwahlvorbereitung festgehalten.

Im Workshop wird aufgezeigt, wie die Kantonsschule Ausserschwyz und die Studienberatung die Mittelschülerinnen und Mittelschüler anhand dieser gemeinsamen Grundlage beim Erwerb von Laufbahngestaltungskompetenzen unterstützen, und so einen Beitrag zur Förderung von Überfachlichen Kompetenzen leisten.

Um den Lehrpersonen ein geeignetes Arbeitsmittel für die Studienwahlvorbereitung zur Verfügung zu stellen, hat die Studienberatung des Kantons Schwyz gemeinsam mit Klassenlehrkräften das Arbeitsmittel «Vier Schritte zu meiner Studienwahl» mit Onlineversionen für Mittelschülerinnen und Mittelschüler sowie für Lehrpersonen erarbeitet. Im Workshop wird das Tool vorgestellt.

m Beispiel der Kantonsschule Ausserschwyz wird aufgezeigt wie es im Studienwahlkonzept eingebunden ist und wie Lehrpersonen die Mittelschülerinnen und Mittelschüler mit Hilfe dieses Tools in ihrem Prozess begleiten und den Erwerb von Laufbahngestaltungkompetenzen fördern.

Input und Moderation:

  • Sandra Thüring, lic. phil. Psychologie, Leiterin der Studienberatung des Kantons Schwyz
  • Karin Thiele, Dipl. Natw. ETH, Prorektorin der Kantonsschule Ausserschwyz

Onlinebasierte Studienwahlassistenten oder Online-Self-Assessments wurden entwickelt, um Schülerinnen und Schülern bei ihrer Studienwahl zu unterstützen. Studien zeigen, dass durch die Bearbeitung von Self-Assessments die studienwahlbezogene Selbstwirksamkeit, das Wissen über studienbezogene Anforderungen sowie die Selbstkenntnis erhöht werden. Allerdings unterscheiden sich die Angebote deutlich in ihrer Qualität, Aktualität und Zielstellung. Im Workshop wird ein Überblick über die verschiedenen Angebote gegeben und Kriterien zur Evaluation von Online-Self-Assessments vorgestellt. Ausserdem werden Chancen und Risiken von Self-Assessments diskutiert und die Frage erörtert, wie Self-Assessments mit anderen Informations- und Beratungsangeboten sinnvoll kombiniert werden können.

Input und Moderation

  • Dr. Katja Pässler, Hochschule für Angewandte Psychologie, Fachhochschule Nordwestschweiz

Seit jeher hat das Elternhaus einen erheblichen Einfluss auf die Studienwahl der jungen Erwachsenen. Zum einen sind die Eltern vom Gesetz her verpflichtet, die Ausbildung ihrer Kinder bis zum Erstabschluss (d.h. im Falle der Hochschulen bis zum Master) zu finanzieren. Zum andern sind die Eltern natürlicherweise in der Regel das konstanteste Gegenüber ihrer Kinder, viel mehr als Lehrpersonen oder gar Studienberater/innen. Das notgedrungene, kommunikative Zusammenspiel im Elternhaus ist aber nicht immer konstruktiv. Die Küchentischgespräche zuhause sind dann am fruchtbarsten, wenn alle über das gleiche Wissen verfügen. Darum ist es wichtig, dass Eltern und Schüler/innen über ein geeignetes Orientierungswissen zum Thema Studienwahl, Studium und Laufbahn verfügen. Der Workshop beinhaltet eine Live-Präsentation einer solchen Veranstaltung.

Input und Moderation

  • Dr. phil. Markus Diem, Leiter Studienberatung Universität Basel

Studiengänge unterscheiden sich in erster Linie in ihrer disziplinären Orientierung – und hierin in ihrer Profilierung. Verwandte Studienangebote können beispielsweise den beabsichtigten Berufsbezug in unterschiedlichem Masse betonen. Studierende müssen dann bereits vor Studienbeginn ihre Wahl treffen – oftmals verbunden mit der Wahl des Hochschultypus. Wie lassen sich aber innerhalb einer Hochschule Studienstrukturen gestalten, welche Wechseloptionen zwischen diesen unterschiedlichen Profilen strukturell vorsehen? Im Zentrum dieses Workshops steht die Präsentation und Diskussion des preisgekrönten «H-Modells» der Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (Genius-Loci-Preis des Stifterverbandes 2019).

Input und Moderation

  • Prof. Dr.-Ing. Matthias Koziol, Vizepräsident Lehre und Studium, Universität Cottbus-Senftenberg
  • Prof. Dr. Peter Tremp, Leiter Zentrum für Hochschuldidaktik, Pädagogische Hochschule Luzern

swissuniversities, die Konferenz der Rektorinnen und Rektoren der Schweizer Hochschulen stellt seit ein paar Jahren auf ihrer Webseite Beispiele von Aktivitäten zusammen, mit denen an den verschiedenen Hochschulen die Studieneingangsphase optimiert werden.

Input und Moderation

  • N.N., swissuniversities

Aufbauend auf dem Inputreferat von Prof. Hirschi, werden in diesem Workshop Erfahrungen und Meinungen der Tagungsteilnehmenden besprochen und vertieft. Somit soll ein Austausch zwischen Praxisarbeit im Bildungssektor und der Wissenschaft ermöglicht werden. Es wird reflektiert, welche Komponenten der Laufbahngestaltungskompetenzen bei Lernenden verstärkt ausgeprägt sind und welche weiteren Massnahmen man in Schulen bzw. Hochschulen treffen kann bzw. wo auch Grenzen solcher Intervention liegen könnten.

Input und Moderation

  • Prof. Dr. Daniel Spurk, Universität Bern

Überblick und Ergebnisse von zwei Studien der Bildungsplanung des Kantons Zürich (Übergänge an die Hochschule; Erfolg im Studium)

Die Zürcher Bildungsplanung hat in zwei Studien untersucht, welche Faktoren Einfluss auf den Studienerfolg haben und wie gut Absolventinnen und Absolventen auf ein Hochschulstudium vorbereitet sind.

Grundlage für diese Studien bildeten aussagekräftige Antworten aus den Standardisierten Befragungen des IFES IPES in Verbindung mit Längsschnitt-Daten des BFS.

Ivo Schorn, Direktor der IFES IPES, wird einen kurzen Überblick über die Befragungsanlage und über die Fragestellungen der Standardisierten Befragung geben.

Sarah Gerhard wird die wichtigsten Ergebnisse der beiden Studien der Bildungsplanung Zürich vorstellen.

Anschliessend werden wir uns über die Herausforderungen und Schwierigkeiten austauschen, die sich den Schulen mit diesem Thema stellen, aber auch über die Aufgaben und Verantwortlichkeiten der vielen beteiligten Akteure im föderalen System.

Input und Moderation

  • Sarah Gerhard, Bildungsplanung, Kanton Zürich
  • Dr. Ivo Schorn, Direktor Institut für Externe Schulevaluation auf der Sekundarstufe II (ifes ipes)

Für gute Entscheidungen brauchen wir den Verstand, unsere analytische Intelligenz. Aber nicht nur: unsere unbewusste, intuitive Intelligenz entscheidet lange bevor der Verstand in die Gänge kommt. Sie erkennen, wie Sie beide Intelligenzen wahrnehmen können um sie zu synchronisieren, das ist das Geheimnis kluger Entscheidungen.

Input und Moderation

  • Caroline Theiss Wolfensberger, ZRM®-Trainerin, PSI-Beraterin (Praxis in Zürich, Dozentin an diversen Fachhochschulen und Institutionen in der Schweiz und Deutschland)

Das negative Resultat erfordert rasche und relevante Aktiviäten für alle Stakeholders. Die Services können durch proaktive Information und die Dozierenden durch lernorientierte Prüfungseinsichtsprozesse einen wesentlichen Beitrag dazu leisten.

Input und Moderation

  • Ulrich Frischknecht, Leiter Abteilung Studieninformation und -beratung, Universität Zürich

Die Aufmerksamkeit auf das Career Engagement zu lenken, hilft den Studierenden, ihr Studium und ihre Kompetenzen auf eine Zielidee auszurichten und frühzeitig nach vorne zu blicken. Es werden Instrumente aufgezeigt, mit denen Studierende für diese Aufgabe angesprochen und gewonnen werden können.

Input und Moderation

  • Roger Gfroerer, Leiter Career Services, Universität Zürich